My Love From The Stars 별에서 온 그대

You Who Came From The Stars ist eine südkoreanische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2013 mit insgesamt 21 Folgen a 60 Minuten. International ist sie ebenfalls bekannt unter den Titeln The Man From The Stars oder You Who Came From The Star.

Thema: Alien findet in exzentrischer Schauspielerin die Reinkarnation seiner großen Liebe

©️SBS

Wie bereits bei The Legend Of The Blue Sea gehört auch diese Serie auf die Listen der KDramas, die man kennen sollte. Ein Vorteil ist dabei, dass auch wieder das gleiche Team zur Verfügung stand. Obwohl ich normalerweise mit Geschichten über Außerirdische wenig anfangen kann, beschloß ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es in My Love From The Stars?

Do Min Joon landet in der Joseon Dynastie mit seinem Raumschiff. Da er das Leben der jungen Witwe Seo Yi Hwa rettet, verpasst er die Möglichkeit der Heimkehr und muss sich nun auf der Erde zurechtfinden.

400 Jahre später hat er es geschafft in Ruhe zu leben. Doch dann zieht auf einmal die berühmte Schauspielerin Chun Song Yi direkt neben ihm ein und macht ihm das Leben zur Hölle. Ohne es zu wissen sind einige Leute darum bemüht sie aus dem Weg zu schaffen. Als Min Joon das erkennt, beginnt er sie heimlich zu beschützen und erkennt in ihre die Reinkarnation seiner großen Liebe.

Teaser

Lohnt sich die Serie?

Meiner Erfahrung nach lohnen sich Serien mit Jun Ji Hyun und Park Hae Jin immer. Beide waren auch meine Hauptgründe der Serie eine Chance zu geben. Ich wurde nicht enttäuscht.

Wie man es von südkoreanischen Serien häufig kennt, gibt auch dieses Drama einen perfekten Genre-Mix ab. Fantasy, Action, Thriller, Komödie und Romanze finden sich hier in einem perfekt zusammengeschnürten Paket. Das Konzept geht perfekt auf und sorgt für durchgehende Spannung. Dabei bietet die Handlung immer wieder überraschende Wendungen und Situationen, in denen die Charaktere über sich hinaus wachsen können.

Die beiden Hauptdarsteller bringen den Humor der Serie wunderbar zur Geltung. Kim Soo Hyun überzeugt als trockener Alien, der permanent genervt zu sein scheint. Jun Ji Hyun gibt wie immer alles und scheut auch nicht davor zurück vor der Kamera komplett frei zudrehen. Wie bereits bei The Legend Of The Blue Sea kann man sie durch ihr einzigartiges Spiel nur lieben lernen. Das Zusammenspiel beider ist köstlich und mit soviel Komik und Tragik durchsetzt, dass man nicht abschalten mag.

Die beiden Nebencharaktere gefallen unterschiedlich. Park Hae Jin überzeugt als liebenswerter Chaebol auf ganzer Linie. Aus diesem Grund hat die Serie bei vielen Second Lead Syndrome ausgelöst. Seine Rolle sehe ich sehr umstritten. Zum einen gefällt mir seine Entwicklung im familiären Bereich sehr gut. Doch überhaupt nicht was die emotionale Komponente betrifft.

Yoo In Na spielt auch hier wieder ihre niedliche Ader aus, die man bereits in Goblin oder Touch Your Heart erleben durfte. Jedoch hat ihre Figur nicht wirklich Raum sich zu entfalten und stört eher die Entwicklung. Ähnlich geht es mir mit Song Yis Familie. Doch das störte nicht den Erzählfluss der Serie.

Fazit

Erst nachdem Beenden der Serie fand ich heraus, dass sich hier die gleiche Drehbuchschreiberin findet wie bei The Legend Of The Blue Sea. Das merkt man auch. Es gibt einige Parallelen zwischen den Serien, die das Sehen weiterhin zum Genuss werden lassen. Deswegen gebe ich insgesamt 8,5/10 Punkte.

My Love From The Stars eignet sich wunderbar für Fans romantischer Fantasy-Serien wie auch bei The Legend of The Blue Sea oder W: Two Worlds.

Interessierte können die Serie kostenfrei auf Viki und Netflix streamen.

Darsteller: Kim Soo Hyun (The Producers, Moon Embracing the Sun) als Do Min Joon, Jun Ji Hyun (The Legend of The Blue Sea, Happy Together) als Chun Song Yi, Park Hae Jin (Secret, Bad Guys) als Lee Hui Kyung, Yoo In Na (Goblin, Touch Your Heart) als Yoo Se Mi

Drehbuch: Park Ji Eun

Regie: Oh Choong Hwan, Jang Tae Yoo

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