The 100

The 100 ist eine US-amerikanische SciFy-Serie aus dem Jahr 2014 mit aktuell 100 Folgen a 45 Minuten in 7 Staffeln,

Thema: 100 verurteilte Jugendliche besiedeln Erde nach Nuklearkrieg

©️The CW

Als The 100 herauskam, hatte ich nur wenig Interesse an der Serie. Da meine Mutter so begeistert war, drückte sie mir die Serie auf, um dann selber nach zwei Staffeln anzubrechen. Da ich sie nun zu Hause liegen hatte, beschloß ich ihr eine Chance zu geben.

Worum geht es in The 100?

97 Jahre nach einem Atomkrieg scheint die Erde unbewohnbar. Die letzten Überlebenden der Menschen haben sich auf eine Weltraumstation namens Arche geflüchtet. Durch den starken Zuwachs gehen dieser langsam die Ressourcen aus. Um Rettung zu finden, werden 100 jugendliche Gefangene zur Erde gesandt, um zu testen, ob die Erde wieder bewohnbar ist.

Vor Ort angekommen, müssen sich die Jugendlichen auf sich allein gestellt schnell ihrer Umwelt anpassen und stellen dabei fest, dass sie nicht allein dort sind.

Trailer

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich ist die Serie überraschend unterhaltsam. Das Gruppengefüge und die einzelnen Charaktere haben durchaus ihren Charme. Wer ein jugendliches Der Herr der Fliegen erwartet, wird schnell enttäuscht. Im Fokus der Serie steht schnell der nackte Überlebenskampf. Dieses wird gegen Hunger, sauren Regen und urbane Erdbewohner geführt.

Dabei ist die Serie sehr hochwertig inszeniert. Zwar sind die Weltraumeffekte nicht alle überzeugend, doch das mindert nicht die Qualität der Serie. Die Kulissen in den kanadischen Wäldern geben fantastische Schauplätze ab und die Ausstattung selbst lässt kaum zu wünschen übrig. Die Kostüme, insbesondere die der Stämme, sind kreativ und vielseitig umgesetzt.

Die Dramaturgie wird durch sehr schöne Musik untermalt und weiß seine Spannungsmomente zu schaffen. Die einzelnen Charaktere sind unterschiedlich angelegt und lassen im Laufe der Handlung eine gelungene Persönlichkeitsentwicklung erkennen. Allen voran Clarke, Bellamy und Octavia.

1. Staffel

Das Überleben in freier Natur und die Organisation einer rebellischen Gruppe stehen hier klar im Fokus. Während die Jugend auf der Erde sich in der Gegend zurecht finden muss, kämpfen die Älteren um die Erhaltung der Arche. Tatsächlich wirken letztere eher als Begleitfiguren. Der Fokus der Handlung liegt klar auf der Jugend. Das Konzept geht auf.

2. Staffel

Mit der zweiten Staffel rücken die so genannten Grounder deutlicher in den Fokus und untermauern Clarkes Stellung. Während im Camp nach besten Gewissen versucht wird sich vor allen Gefahren zu schützen, werden neue Bande zu den einstigen Feinden immer stärker geknüpft. Finns Schicksal stieß mir übel auf. Ansonsten fand ich die Staffel ebenso unterhaltsam wie die Erste.

3. Staffel

Die dritte Staffel weitete das Universum deutlich stärker aus und gefiel mir unheimlich gut. Neben dem Konflikt im Mount Weather gefiel mir auch Clarkes Entführung sehr gut. Die Serie wird immer besser. Lediglich Jaspers Rolle nervte mich manchmal.

4. Staffel

Die vierte Staffel nahm eine unvorhergesehene Wendung von der ich erst nicht wusste, ob sie mir gefällt. Die Szenen in der Welt der Grounder wahren durchaus äußerst unterhaltsam. Die Suche und Entdeckung von Jaha war mir teilweise zu langatmig inszeniert. Dafür fand ich das Finale bombastisch.

5. Staffel

[…Sichtung steht noch aus…]

Fazit

Die Serie gefällt mir mit jeder neuen Staffel besser. Es ist spannend zu betrachten welchen Sprung die Figuren seit der ersten Staffel gemacht haben. Zudem bewegen sich alle Staffeln auf einem gleichmäßig hohen Niveau. Die Inszenierung gefällt und die aufwendigen Kostüme überzeugen. Dennoch bieten sich im Laufe der Serie viel zu viele Wiederholungen, die die Sendung unnötig langatmig wirken lassen. Zudem sind manche Figurenentwicklung unpassend. Deswegen gebe ich insgesamt erstmal 7/10 Punkte.

The 100 eignet sich wunderbar für Freunde amerikanischer Fantasy-Serien wie auch The Vampire Diaries oder Shadowhunters.

Interessierte können die Serie auf Amazon streamen.

Darsteller: Eliza Taylor als Clarke Griffin/Josephine Lightbourne, Bob Morley als Bellamy Blake, Marie Avgeropoulos als Octavia Blake, Paige Turco (American Gothic) als Dr. Abigail Griffin/Dr. Simone Lightbourne VII, Lindsay Morgan als Raven Reyes, Richard Harmon als John Murphy

Werbeanzeigen

6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Wollte damals da auch einfach nur mal reinschauen und bin gleich hängen geblieben. Allerdings stecke ich in der 4. Staffel fest. Mehr habe ich nicht geschaqfft, weil dann andere coole Serien da waren 🙂
    Werde die aber noch zu Ende schauen.

    Gefällt 1 Person

    1. Carli Sun sagt:

      Mach mal. Mir hat die Vierte am Ende sehr gut gefallen. Ich schiebe die Fünfte. Ich vor mir her, obwohl ich sie schon so lange hier liege habe…

      Liken

      1. Wortman sagt:

        Das kenne ich 🙂
        Da sind meist andere Serien wichtiger 🙂

        Gefällt 1 Person

  2. Huhu,

    ich finde ja die Qualität nimmt mit jeder Staffel ab. Die 5. finde ich persönlich zumindest recht nervig überwiegend. Was für mich punktet und weswegen ich am Ball bleibe sind die tollen Schauspieler und dass sie doch irgendwie packend ist und mir die meisten Figuren sehr ans Herz gewachsen sind und sie doch ziemlich gut gemacht ist. Trotz allen Schwächen. Die Serie hat einfach was.

    LG Corly

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s