Residue

Residue ist eine britische Science Fiction-Serie aus dem Jahr 2015 mit insgesamt 3 Folgen a 45 Minuten.

Thema: Journalistin untersucht eigenmächtig ominöse Explosion

©️LWH Entertainment

Auf diese Serie bin ich durch Zufall beim Bummel gestoßen. Da ich Natalia Tena und Iwan Rheon sehr gerne sehe, beschloß ich ihr eine Chance zu geben.

Worum geht es in Residue?

In der Silvesternacht kommt es im Stadtzentrum zu einer gewaltigen Explosion. Die Ursache dafür ist unbekannt. Die Journalistin Jennifer Preston macht sich mit ihrer Kamera auf die Suche nach dem Grund und stößt dabei auf eine Antwort, die sie niemals für möglich gehalten hätte.

Trailer

Lohnt sich die Serie?

Die Serie präsentiert sich in dem nüchternen britischen Stil, den man von der Insel gewohnt ist. Die Schauplätze sind minimalistisch gehalten und bieten eher ein Kammerspiel.

Im Fokus der Serie ist die Fotojournalistin Jennifer. Man betrachtet die Geschehnisse aus ihrer Perspektive. Dabei bekommt man sowohl einen Einblick in ihre Beziehung zu ihrem Partner als auch in ihre unaufhörliche Suche nach der Wahrheit. Diese vereinnahmt sie immer stärker im Laufe der Geschichte.

Die Serie ist in sehr dunklen Tönen gehalten und weist durch den Blaustich eine stetige kühle Atmosphäre auf. Der Erzählstil gestaltet sich nüchtern und bestimmt. Die Dialoge bleiben auf einem niedrigen Niveau und geben vor allem den Handlungsabläufen Raum.

Durch den Stil der Serie wirken alle Charaktere unnahbar und wenig sympathisch. Es ist nicht so, dass man eine Antipathie aufbaut, sondern vielmehr das man keine rechte Bindung zu den wenigen Figuren entwickelt.

Das große Rätsel gestaltet sich spannend und ist nicht allzu vorhersehbar. Dennoch hat mich die Auflösung am Ende enttäuscht und ein wenig bitter zurückgelassen. Ich liebe britische Serien, aber in diesem Fall war ich wirklich ernüchtert.

Fazit

Insgesamt betrachtet, bietet die Serie eine kurzweilige Unterhaltung. Die Darsteller machen ihren Job sehr gut und wissen mit wenig viel zu erzählen. Trotz der stetigen Spannung der Serie gefiel mir das Ende nicht und ließ mich weniger begeistert zurück. Aus diesem Grund gebe ich 6/10 Punkte.

Residue eignet sich für Freunde kurzweiliger Unterhaltung wie auch bei Ascension und Glacé -Ein eiskalter Fund.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Natalia Tena (Origin, Wisdom of the Crowd) als Jennifer Preston, Iwan Rheon (Misfits, Game of Thrones) als Jonas, Jamie Draven (The Mill, Mobile) als Levi Mathis, Danny Webb (The City & the City, Liar) als Emeril Benedict

Drehbuch: John Harrison

Regie: Alex Garcia Lopez

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15 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Ich hab die Serie dort gesehen aber war mir nicht sicher, ob sie wirklich was taugt.
    Vielleicht schau ich mir mal den Pilot an.

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    1. Carli Sun sagt:

      Ich weiß ja nicht, ob es dein Geschmack ist. Die Serie ist für für Zwischendurch, aber keine, die man unbedingt gesehen haben muss m.E.

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      1. Wortman sagt:

        Ich werde mich da mal überraschen lassen 😉 Falls ich mehr schaue als den Pilot 🙂

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      2. Carli Sun sagt:

        Du kannst ja gerne berichten… 😇

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      3. Wortman sagt:

        Das mache ich.

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      4. Carli Sun sagt:

        Sehr schön! 😁

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  2. DerStigler sagt:

    Die Serie klingt grundlegend interessant, ich werde definitiv bald reinschauen. 😊✌🏻

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    1. Carli Sun sagt:

      Berichte ruhig von deinen Erfahrungen! 😇

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      1. DerStigler sagt:

        Werde ich machen 😊

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      2. Carli Sun sagt:

        Sehr gut! 👍

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  3. Wortman sagt:

    Es sind 3 Folgen a 45 Min 😉

    Es war nicht uninteressant und „lustig“, den bösen Ramsey Bolton mal in einer ganz anderen Rolle zu sehen.
    Aber ich verstehe was du meist. Das Ende war eher unzufrieden und sah aus, als hätte man es mal eben schnell hingeschustert. Andersherum, genau so würde man auch heute mit denen umgehen, die da raus kommen. 🙂
    So schlecht fand ich es nicht, hätte mir aber hier schon mal einen Ansatz gewünscht, was da genau passiert ist. Schaut aus, als wäre man davon ausgegangen, eine weitere Staffel zu machen.

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    1. Carli Sun sagt:

      Denke ich eher nicht. Die Briten haben gerne eine Affinität für offene Enden… 😇

      Aber ich finde es schön, dass du es probiert hast.

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      1. Wortman sagt:

        Die drei Folgen waren ja fix durchgezogen.
        Eine Lösung hätte mir allerdings schon gefallen.

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      2. Carli Sun sagt:

        Und das ist der Part den ich enttäuschend fand…oder passender gesagt: unbefriedigend.

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      3. Wortman sagt:

        Geht mir nicht anders.

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