The Pacific

The Pacific ist eine US-amerikanische Kriegsserie aus dem Jahr 2010 mit insgesamt 10 Folgen a 60 Minuten. Sie ist das Pendant zu Band of Brothers.

Thema: Die unabhängigen Erlebnisse dreier Marines im Pazifikkrieg

©️HBO

Nach der Sichtung von Band of Brothers war ich äußerst neugierig auf die Darstellung der Geschehnisse im Pazifikkrieg. Während erstgenannte einer chronologischen Reihenfolge folgt, konzentriert sich diese Produktion darauf sich auf drei Marines zu beschränken, die an unterschiedlichen Orten stationiert sind.

Worum geht es in The Pacific?

In der Serie geht es um die unterschiedlichen Erfahrungen dreier Soldaten, die in verschiedenen Regimenten der 1. US-Marineinfanteriedivision dienen. Eugene Sledge ist frisch von der Schule und noch komplett unerfahren im Leben. Robert Leckie ist ein ehemaliger Lokaljournalist, der nach Anerkennung sucht. John Basilone ist ein erfahrener Soldat und Kriegsheld. Alle drei gehen durch die ungeordneten Höllen des Krieges und gehen unterschiedlich damit um.

Lohnt sich die Serie?

Ja! Durch die Zeit- und Ortsprünge wirkt die Serie am Anfang ein wenig komplizierter als Band of Brothers. Doch der Eindruck legt sich recht schnell wieder.

Die Inszenierung der Serie bewegt sich auf einem äußerst hohen Niveau. Die Ausstattung und die Kulissen sind Detail getreu nachgestellt und versetzen einen inmitten des Pazifikkrieges. Das ist beeindruckend und beängstigend zugleich, da sehr schnell klar wird, dass sich der Krieg im asiatischen Raum auf einem anderen Level befindet. Die Japaner kämpfen erbitterter als die Deutschen, da sie auch bereit sind ihr Leben zu opfern. „Wovor fürchtet sich ein Soldat, der Stolz ist für sein Vaterland zu sterben?“

Der Horror des Krieges wird sehr ausdrücklich dargestellt und nimmt keine Rücksicht auf die Zuschauer. Es ist äußerst spannend den Ereignissen der Soldaten zu folgen und vor allem ihre seelischen Verletzungen mitzuerleben.

Die Desillusionierung des Krieges, Angst, Scham, Trauer um gefallene Kameraden, der Kampf gegen ein fremdes Klima, Kampf auf unbekanntem Terrain, der Kontakt zu einer fremden Kultur, Sprachbarrieren, Hunger, Krankheiten, Fehlversorgung und Frauenbekanntschaften werden äußerst ausdrücklich dargestellt.

Insbesondere die Darstellung von einem meiner Lieblingschauspieler, James Badge Dale, hat mir sehr gut gefallen und mich mitleiden lassen.

Fazit

Während vielen in meinem Umfeld Band of Brothers deutlich besser gefällt, bevorzuge ich The Pacific. Obwohl sich beide Serien auf einem hohen Niveau bewegen, konnte mir diese Serie unheimlich viele eigene Wissenslücken aufzeigen, die ich nach dem Sichten schließen konnte. Da auch der Soundtrack alle Handlungen wieder wunderbar unterstützt, gebe ich trotz einiger Längen 9/10 Punkte.

The Pacific eignet sich wunderbar für Freunde von Anti-Kriegsserien wie auch Generation Kill oder Band of Brothers.

Darsteller: James Badge Dale (Rubicon, The Black Donnellys) als PFC Robert Leckie, Joseph Mazzello (Person of Interest, Koma) als PFC Eugene Sledge, Jon Seda (Chicago P.D., Chicago Fire) als Sgt. John Basilone, Ashton Holmes (Revenge, Nikita) als PFC Sidney Philips

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. bullion sagt:

    Das klingt gut! Da freue ich mich schon 🙂

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    1. Carli Sun sagt:

      Wie war das? Die hattest du noch nicht gesehen. Richtig?

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      1. bullion sagt:

        Yep, kenne ich noch nicht. Die Blu-ray steht aber schon im Regal. 😉

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      2. Carli Sun sagt:

        Dann bin ich mal gespannt was du davon hältst… bitte berichten!!😇

        Gefällt 1 Person

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