Happy Birthday วันเกิดของนาย วันตายของฉัน

Happy Birthday ist eine Thailändische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 13 Episoden a 50 Minuten.

Thema: 17jähriger sieht den Geist seiner Schwester

©️GMM25

Über diese Serie bin ich durch Zufall gestolpert. Als ich mich darüber informierte, kam zum Vorschein, dass das Drama mehrere nationale Preise gewonnen hatte. Da zudem Push mit an Bord war, beschloss ich der Serie eine Chance zu geben.

Worum geht es in Happy Birthday?

Am Tag von Tonmais Geburt begeht seine Schwester Selbstmord. Aus diesem Grund gilt sein Geburtstag stets als Tag der Trauer und wird ignoriert. Unglücklich fristet er seinen Alltag mit der Unterstützung seiner einzigen Freundin Noinha. Zu seinem 17. Geburtstag überlässt sein Vater ihm das Zimmer seiner verstorbenen Schwester. Schnell stellt sich heraus, dass er ihren Geist sehen kann. Nach anfänglichen Schwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen, um den Grund für ihren Suizid herauszufinden.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt darauf an, was man erwartet. Während der Anfang gelungen gestaltet eine unterhaltsame Fantasy-Serie abgibt, wandelt sich der Tenor des Dramas mit forstschreitender Handlung zu einem Melodram. Das muss man mögen.

Die Kulissen sind einfach gehalten und bieten einige schöne Drehorte. Zudem ist die Ausstattung der Serie simpel, wie man es von thailändischen Lakorns gewohnt ist.

Die Darstellung der verstorbenen Schwester Thannam ist wunderbar gelungen. Die Schauspielerin verkörpert ihre Rolle sehr natürlich und liebenswert. Zudem tobt sie sich mit allen Mitteln der Kunst aus. Ähnlich geht es in zurückhaltender Variante ihrem Bruder Tonmai. Das Zusammenspiel der Geschwister und ihre sich entwickelte Beziehung im Laufe der Serie war das Highlight für mich und machte ungemein Spaß zu betrachten.

Push als von Schuldgefühlen geplagter Ex verkörperte seine Rolle glaubhaft. Jedoch sehe ich ihn lieber in action-geladenen Rollen.

Die Darstellung der Eltern war durchwachsen. Der Vater blieb zu großen Teilen blass und unsympathisch. Seine Mutter wurde betont liebevoll dargestellt, schaffte es aber nicht glaubhaft zu vermitteln, dass es auch so ist.

Die Blicke in den Schulalltag und das Showbiz waren interessant und immer wieder sehenswert.

Fazit

Insgesamt betrachtet, ist die Grundidee der Serie durchaus spannend. Insbesondere am Anfang bieten sich viele lustige Momente, die gelungen rübergebracht worden waren. Die Aufklärung des Falles kommt überraschend und fiel aus meiner Sicht enttäuschend aus. Zudem fand ich es schade, dass ich in den letzten Episoden in einem reinen Familiendrama festhing. Das machte das Sichten stellenweise sehr zäh. Aus diesem Grund gebe ich insgesamt 7/10 Punkte.

Happy Birthday eignet sich wunderbar für Freunde übersinnlicher Lakorns wie He‘s Coming To Me oder Oh My Ghost.

Interessierte können die Serie auf YouTube sichten.

Darsteller: Push Puttichai Kasetsin (Game Maya, Stairway to Stardom) als Tee, Mild Lapassalan Jiravechsoontornkul (3 Will be free, Kiss) als Thannam, Pluem Purim Rattanaruangwattana (One Night Steal, Our Skyy) als Tonmai

Drehbuch: Kanittha Kwanyu

Regie: Kanittha Kwanyu

 

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