The Hymn of Death 사의 찬미

The Hymn of Death ist eine südkoreanische Drama-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 6 Folgen a 30 Minuten. Die Serie basiert auf der wahren Lebensgeschichte des Autors Kim Woo Jin und der erfolgreichen Sopranistin Yun Shim Deok.

Thema: Eine verbotene Liebe zwischen einer Sopranistin und einem Chaebol

©️ SBS Netflix

Trotz des erstklassigen Casts und der kurzen Laufzeit habe ich dieses Drama immer weiter nach hinten verschoben, da ich weniger mit historischen Serien anfangen kann. Da ich mich mit dem zeitlichen Hintergrund in Südkorea und Japan n dieser Ära wenig auskenne, wusste ich auch nicht was ich zu erwarten hatte.

Worum geht in The Hymn of Death?

1921 in Tokyo: Eine Gruppe koreanischer Studenten bringt trotz des Widerwillens der japanischen Regierung koreanische Werke auf die Bühne mit Hilfe ihrer Theatergruppe. Diese wird geleitet von dem talentierten und verheirateten Kim Woo Bin. Eines Tages engagieren sie zur musikalischen Untermalung die eigenwillige Sopranistin Yun Shim Deok. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten verlieben sich beide. Das Drama nimmt seinen Lauf.

Lohnt sich die Serie?

Meine anfängliche Skepsis war tatsächlich unbegründet. Die Serie nahm mich von der ersten Minute an gefangen. Das liegt nicht zuletzt an dem gewohnt fantastischem Spiel von Lee Jong Suk. Er zählt nicht ohne Grund zu meinen liebsten Seriendarstellern. Mit seiner gewohnt ruhigen Art vermittelt er perfekt die Tragik des männlichen Hauptcharakters. Obwohl seine Liebe an der Kunst hängt, ist er durch seine Familie gezwungen die Geschäfte zu übernehmen und hängt in einer Zwecksehe fest.

Sein weibliches Gegenüber ist keine geringere als die ebenfalls äußerst talentierte Shin Hye Sun. Ihr gewohnt kühles Spiel taut im Verlauf der Geschichte wunderbar auf und zeigt sowohl ihre harten als auch ihre verletzlichen Seiten.

Die Liebesgeschichte wird von Anfang an dezent und liebevoll dargestellt. Dass sie tragisch enden wird, wird bereits zum Einstieg dargelegt und lässt wenig Hoffnung für mehr. Jedoch ist es spannend zu ergründen, wie es soweit überhaupt kommen konnte.

Es ist spannend zu sehen wie stark der japanische Einfluss sowohl im eigenen Land als auch im besetzten Korea auf die Bürger war. Der geschichtliche Einblick ist spannend und gibt ein interessantes Bild von dieser Zeit ab. Die Kulissen und die Ausstattung bewegen sich auf einem Gewohnt hohen Niveau und lassen einen ohne Problem in diese Zeit eintauchen.

Fazit

Die ganze Serie weiß von Anfang an zu überzeugen und vermittelt mit einem durchgängigen melancholischen Tenor die ganze Tragik dieser Liebesgeschichte. Das Cast ist wunderbar und hat viele bekannte Gesichter der Serienwelt vorzuweisen. Insgesamt weiß alles zu überzeugen und lässt mich eindeutige 8/10 Punkte geben. Somit hat mir dieses Drama meine Ehrfurcht vor historischen Serien genommen.

The Hymn of Death eignet sich wunderbar für Liebhaber tragischer Romanzen wie auch bei Uncontrollably Fond und Downton Abbey.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Lee Jong Suk (While You Were Sleeping, Romance is a Bonus Book) als Kim Woo Jin, Shin Hye Sun (Angels Last Mission: Love, The Legend of the Blue Sea) as Yun Shim Deok, Lee Ji Hoon (Rookie Historian Goo Hae Ryung, The Legend of the Blue Sea) als Hong Nan Pa

Drehbuch: Jo Soo Jin

Regie: Park Seo Jin

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