Final Cut ファイナル・カット

Final Cut ist eine japanische Thriller-Serie aus dem Jahr 2018 mit insgesamt 9 Folgen a 50 Minuten.

Thema: Mann auf Rachefeldzug gegen die Medien

©️Fuji TV KTV

Ich bin beim Stöbern durch Zufall auf diese Serie gestoßen. Der Inhalt sprach mich sofort an, da ich auch Lust auf ein ernstes Drama hatte. Zudem wirkte der Trailer äußerst ansprechend und ließ eine Mischung aus den Koreanern Healer und Bad Guys erwarten.

Worum geht es in Final Cut?

Nakamura Keisuke hat vor zwölf Jahren seine Mutter verloren. Durch die Medien fälschlich des Mordes an einem jungen Mädchen angeklagt, hielt sie es nicht länger aus und beging Suizid.

Mit seinen 30 Jahren ist Keisuke ein angesehener Polizist und verbringt seine Freizeit damit den wahren Mörder der Schülerin zu finden, um die Ehre seiner Mutter wiederherzustellen. Nebenbei rächt er sich an den Gestalten der Medienlandschaft, die zu ihrem Ableben beigetragen haben.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt ganz darauf an worauf man wert legt. Gestandene Krimi-Schauer werden an dieser Serie ihre Freude haben. Sie unterteilt in die Folgen übergreifende Suche nach dem wahren Täter und den Fall der Woche-Opfern der Medien.

Den Handlungsübergreifenden Fall fand ich äußerst spannend. Die Idee sich an die Schwestern des Täters mit unterschiedlichen Identitäten heranzumachen, gefiel mir sehr gut und ließ einige Spannungsmomente erkennen.

Die Fall der Woche-Rache-Aktionen konnten mich dafür weniger begeistern. Sie verliefen nach dem ewig gleichen Schema und gefielen mir bereits bei der ersten Wiederholung nicht. Zudem wurde das Prinzip erst mit dem Ende der fünften Folge eingedämmt. Auch wenn er die einzelnen Journalisten anklagt und verunsichert, passiert in den darauffolgenden Episoden nichts. Auch das ändert sich erst mit Beginn der sechsten Episode, weil er dem Sender-Chef zu offensichtlich auf die Füße getreten ist.

Spannung kommt zum Ende hin erst auf als er der älteren Schwester des tatsächlichen Täters seine Geschichte erzählt und sie darüber aufklärt wie sie darin verwickelt ist. Insbesondere weil sie trotz der Umstände ihr Herz an ihn verloren hat. Das gibt der Geschichte noch eine leicht tragische Note.

Die letzte Episode besteht aus 90 Minuten Katz- und Mausspiel und ist sehr gelungen. Obwohl mich die vorangegangenen Folgen nur bedingt begeistern konnten, war ich hiermit sehr zufrieden. Die Auflösung bewegt sich auf einem ordentlichen Niveau.

Fazit

Insgesamt betrachtet, würde ich mit der Serie leider nicht so richtig warm. Die Geschichte ist zwar interessant, aber durch die ewigen Wiederholungen schnell abgenutzt. Die Darsteller machen ihren Job sehr gut, aber das reißt das Kameratyp wieder heraus. Das Ende war zwar schön gestaltet, dennoch sehr vorhersehbar. Ich gebe 6/10 Punkte.

Final Cut eignet sich wunderbar für Fans von rätselhaften Thriller-Serien wie auch bei Broadchurch oder Voice.

Darsteller: Kamenashi Kazuya (Strawberry Night Saga, Second Love) als Nakamura Keisuke, Fujiki Naohito (Haha in Naru, It’s Not That I Can’t Marry, But I Don’t Want To) als Momose Rui, Kuriyama Chiaki (Silent Voice, Copyface) als Ogawara Yukiko

Drehbuch: Kaneko Arisa

Regie: Miyake Yoshishige, Higurashi Ken

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