You‘re my Destiny เธอคือพรหมลิขิต

You’re my Destiny ist eine thailändische Dramaserie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 17 Folgen a 70 Minuten. Es ist das Remake der koreanischen Serie Fated To Love You.

Thema: Zwei Fremde schlafen aus Versehen miteinander und zeugen ein Baby

©️GMM One

Ich hatte Lust auf eine thailändische Serie und machte mich auf die Suche nach meinem nächsten Projekt. Nach einigem Hin und Her stieß ich auf diese Serie. Der Inhalt schien interessant. Deswegen machte ich mich sogleich ans Sichten.

Worum geht es in You’re my Destiny?

Pawut ist ein erfolgreicher Firmenerbe und plant seiner Freundin auf einer Kreuzfahrt einen Antrag zu machen. Wanida ist eine schüchterne junge Frau, die auf der gleichen Reise ihrem Freund ihre Unschuld schenken will. Durch die Einnahme von Medikamenten landen beide unbewusst im gleichen Zimmer und schlafen miteinander. Drei Monate später zeigt sich, dass ihre Tat nicht ohne Folge geblieben ist.

Lohnt sich die Serie?

Tatsächlich ja. Die Serien hat einige schöne Momente zu bieten und begeistert mit einer interessanten Geschichte. Der ganze Stil ist typisch thailändisch. Das muss man mögen. Lakorns schauen immer aus wie ich mir brasilianische Telenovelas vorstelle. So ist es auch in diesem Fall.

Die beiden Hauptdarsteller weisen eine wunderbare Chemie vor. Es macht Spaß sie zusammen zu erleben. Insbesondere das Spiel von der weiblichen Hauptdarstellerin begeistert. Im Laufe der Geschichte macht sie die größte Entwicklung durch. Vom Mauerblümchen wird sie zu einer selbstbewussten jungen Frau, die im Leben steht.

Tatsächlich hat mir am besten die Interaktion von Wanida und dem erfolgreichen Künstler Taya gefallen. Beide hatten wirklich schöne Szenen gemeinsam, die ihre Beziehung glaubhaft rüberbrachten.

Pawut selbst ist ein interessanter Charakter. Von Anfang an wird er trotz seiner hohen sozialen Stellung als sehr menschlich und empathisch vorgestellt. Deswegen war es immer wieder schwer zu begreifen, wenn er seine fiesen Aussetzer bekommen hat. Am überraschtesten war ich in der Hochzeitsszene von einer Bekannten, wo er abging wie sonst was. Das war mir beinahe ein wenig Zuviel.

Die Handlung ist spannend und wird trotz zahlreicher Wendungen nicht langweilig oder gar melodramatisch. Zudem gibt sie einen sehr guten Überblick über die gesellschaftlichen Regeln in Thailand. Allein wegen solchen Momente schaue ich gerne internationale Serien.

Mir hat die Serie über weite Strecken recht gut gefallen. Der Wandel kam mit der letzten Episode. Nach 16 Episoden des Mitfühlens wirkte die letzte Folge beinahe wie eine Parodie. Um das Drama zu überschatten, wurde hier krampfhaft ein Happy End aus dem Hut gezaubert, dass weder schauspielerisch noch drehbuchtechnisch gut gelöst wurde. Die Entdeckung der langgesuchten Schwester wirkte in ihrer Umsetzung lächerlich. Jedoch war das nichts im Vergleich zu dem Arztgespräch im Krankenhaus. Ich kann nicht einmal in Worte fassen, wie abstrus die Szenerie war.

Fazit

Mir hat die Serie wirklich überraschend gut gefallen. Die Schauspieler könnten mich begeistern und die Handlung wurde nicht langweilig. Durch die idiotische letzte Episode muss ich jedoch einen Punkt abziehen. Insgesamt gibt es sehr gute 8/10 Punkte.

You’re My Destiny eignet sich wunderbar für Freunde ernster Dramen wie auch bei Just Between Lovers oder Come And Hug Me.

Interessierte können die Serie auf YouTube sehen.

Darsteller: Esther Supreeleela (My Girl, Puer Tur) als Wanida, Bie Sukrit Wisetkaew (Prom Mai Dai Likit, Soot Ruk Chun La Moon) als Pawut, Weckx Lanlalin (Fan Rak Fan Salai, Heeb Lorn Sorn Winyarn) als Kaekai, Tre Porapat Srikajorn (Songkram Nak Pun, Phatu Kat) als Taya

Regie: Worawit Khuttiyayothin

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