It’s Okay, That’s Love 괜찮아, 사랑이야

It’s Okay, That’s Love ist eine südkoreanische Drama-Serie aus dem Jahr 2014 mit insgesamt 16 Folgen a 60 Minuten.

Thema: Traumatisierte Psychiaterin wird geheilt durch charismatischen Schriftsteller

©️SBS

Diese Serie wurde mir immer wieder von Netflix empfohlen. Dennoch ignorierte ich sie eine Zeit lang, da sie mir eher nach durchschnittlicher Unterhaltung aussah. Sie wurde erst interessanter für mich als ich die Hauptdarstellerin in The Master’s Sun sah und sie mich begeistern konnte. Vor dem Urlaub, der an eine längere Busfahrt geknüpft war, zog ich mir die Serie auf mein Tablet und ließ mir die Zeit unterwegs von ihr vertreiben.

Worum geht es in It’s Okay, That’s Love?

Jang Jae Yeol ist ein erfolgreicher Schriftsteller, der zudem seine eigene Radiosendung moderiert. Durch sein gutes Aussehen und seinen Charme liegen ihm die Frauen zu Füßen. In einem TV-Duell trifft er auf die junge Psychiaterin Ji Hae Soo. Beide können sich auf Anhieb nicht ausstehen und lassen keine freie Minute vergehen ohne sich zurechtzuweisen.

Nach einem Medienskandal um Jae Yeol muss dieser untertauchen und wird von seinem Agenten in ein einfaches Loft eingemietet. Dort trifft er neben Hae Soo auf den Psychiater Jo Dong Min und den Tourette-Patienten Park Seo Kwang. Damit ist das Chaos vorprogrammiert.

Lohnt sich die Serie?

Obwohl der Titel viel Kitsch vermuten lässt, handelt es sich hier um eine ganz andere Art von KDrama. Alles ist ernster und tiefsinniger. Natürlich bietet die Romanze wunderschöne Momente wie man es von den Koreanern gewohnt ist. Dennoch zeigt sich recht schnell, dass das nicht der tatsächliche Fokus der Show ist.

Das Herz der Sendung ist die Geschichte um den Erfolgsautoren Jae Yeol und sein Umgang mit seiner traumatischen Vergangenheit. Diese ist an sich schon sehr spannend gehalten und bietet viel Tragik. Jedoch kommt im Laufe der Sendung seine Schizophrenie-Erkrankung hinzu. Es ist herzzerreißend seinen Kampf mitzuerleben. Er will es nicht wahrhaben und verliert dadurch beinahe einen Teil seiner selbst.

Der berührende Realismus dieser Sendung funktioniert nur so gut, weil die Hauptdarsteller komplett alles für ihre Rollen geben. Teilweise ist das Drama so intensiv, dass man wirklich mitleiden muss. Ich fand die Geschichte um den Schüler und ihn recht durchschaubar und wirklich intensiv. Der ganze Umgang mit der psychischen Erkrankung ist sehr gut gelungen und zeigt auch sehr gut das Leid der Angehörigen.

Gong Hyo Jin spielt wieder erstklassig. Die selbstbewusste Psychiaterin scheint die perfekte Rolle zu sein. Mit hatte sie bereits in The Master’s Sun als verunsicherte Chaotin sehr gut gefallen. Somit fällt ihre Vielfältigkeit sofort auf.

Fazit

Offen gesagt habe ich etwas anderes erwartet. Das Marketing deutete auf eine Romanze hin. Tatsächlich bekommt man jedoch ein Krankheitsdrama. Der Umgang damit ist sehr gut gelungen. Der Plot ist manchmal leider zu vorhersehbar. Das hat mich wirklich gestört. Insgesamt bekommt das Drama damit 6/10 Punkte.

It’s Okay, That’s Love ist eine tragische Romanze wie auch bei Good Doctor und Heart to Heart.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Jo In Sung (Spring Day, What Happened in Bali) als Jang Jae Yeol, Gong Hyo Jin (The Master’s Sun, The Producers) als Ji Hae Soo, Sung Dong Il (Trap, Miss Hammurabi) als Jo Dong Min

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