City Hunter 시티헌터

City Hunter ist eine südkoreanische Action-Serie aus dem Jahr 2011 mit insgesamt 20 Folgen a 70 Minuten. Sie basiert auf der gleichnamigen Manga-Reihe von Tsukasa Hojo.

Thema: Charismatischer MIT-Absolvent übt Rachefeldzug für den Tod seines Vaters aus

Via Dramalist


Lee Min-Ho gehört zur absoluten Hallyu-Elite Südkoreas. Seit Boys Over Flowers ist er zum Superstar geworden und hat seitdem diesen Posten auch nicht mehr verlassen. Bisher hatte ich nur das besagte Boys Over Flowers und The Heirs mit ihm gesehen. Beides sind hochgelobte Serien, die ich auf meinem Blog auch ausführlich besprochen habe, und die sehr unterhaltsam waren. Warum sie als zu den besten KDramas gehörig gezählt werden, kann ich jedoch nicht nachvollziehen. Mit City Hunter schlug Lee ein komplett neues Kapitel auf, indem er die Hauptrolle in einer Thriller-Serie mit erheblichen Action-Anteil übernahm. Von den Kritiken und Zuschauern gelobt, war ich sehr gespannt auf diese neue Seite von ihm.

Worum geht es in City Hunter?

Der junge Poochai wächst im goldenen Triangle Nordkoreas unter Guerillas auf und wird von seinem strengen Stiefvater täglich trainiert, um den Tod seines leiblichen Vaters zu rächen. Dieser fiel einer Verschwörung der Regierung zum Opfer.

Als Erwachsener kehrt er nach Seoul unter neuem Namen, Lee Yoo Sung, zurück und arbeitet als IT-Experte im Blauen Haus. Während er tagsüber seinem Bürojob nachkommt, verwandelt er sich nachts in den City Hunter und übt seine Rache an den Schuldigen aus.

Lohnt sich die Serie?

Die Serie bietet eine wunderbare Mischung aus Action-und Politserie. Die Inszenierung ist makellos und sehr an der Manga-Vorlage orientiert. Selbst die Bewegungen von Lee Min Ho scheinen manchmal wie gezeichnet. Ähnlich ist es mit den perfekt inszenierten Kampfszenen, die unheimlich viel Freude bereiten.

Die Kulissen sind opulent und geschmackvoll. Genauso verhält es sich auch mit der Mode und den Fahrzeugen.

Der Plot ist am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig durch die verquere Grundprämisse mit dem Baby-Diebstahl. Wenn man jedoch darüber hinweg sieht, erlebt man spannende Szenen in Nordkorea und kann komplett in der politischen Verschwörung aufgehen. Die Serie entpuppt sich als ein vielschichtiges Rache-Drama, dass zu unterhalten weiß.

Die Charaktere sind sympathisch und interessant. Poochai undercover zu erleben, war unheimlich spannend und brachte viele schöne Momente. Kim Na Na war niedlich und sehr süß im Zusammenspiel mit Poochai. Der dritte Lieblingscharakter meinerseits war der Staatsanwalt Kim Yeong Joo. Seine Interaktion mit dem City Hunter war immer wieder toll.

Den Stiefvater fand ich furchtbar und der Handlungsstrang um die Mutter war für mich ebenfalls nicht interessant genug.

Fazit

Während die Serie überraschend gut gestartet ist, erschien sie zum Ende hin ein wenig zu lang und unnötig gestreckt. Die politische Verschwörung war mir zu übertrieben deutlich und die Beziehung zu Kim Na Na viel zu wenig. Deswegen muss ich ein paar Punkte abziehen. Tatsächlich ist das jedoch das beste Drama, dass ich bisher mit Lee Min Ho gesehen habe. Aus diesem Grund gibt es 7/10 Punkte.

City Hunter eignet sich sehr gut für Fans von Action-Serien wie Healer oder K2.

Interessierte können die Serie auf Dramacool streamen.

Darsteller: Lee Min Ho (Boys Over Flowers, The Heirs) als Poochai/Lee Yoon Sung, Park Min Young (Healer, Was ist los mit Sekretärin Kim?) als Kim Na Na, Lee Joon Hyuk (Naked Fireman, Designated Survivor: 60 Days) als Kim Yeong Joo, Kim Sang Joong (Bad Guys, The Banker) als Lee Jin Pyo/Steve Lee

Drehbuch: Choi Soon Jin, Hwang Eun Kyung

Regie: Jin Hyeok

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