Hana Yori Dango 花より男子

Hana Yori Dango ist eine japanische Dramaserie aus dem Jahr 2005 nach der gleichnamigen Manga-Serie von Yoko Kamio. Sie umfasst insgesamt 2 Staffeln mit 20 Folgen a 45 Minuten. Weiterhin wurde ein Sequel namens Hana Nochi Hare produziert, dass die Ereignisse 10 Jahre später betrachtet.

Weitere Verfilmungen der Vorlage sind Boys Over Flowers aus Südkorea und Meteor Garden aus China.

Thema: Arme Schülerin legt sich mit den famosen F4 an

Via Dramalist

Mittlerweile muss ich mir selber eingestehen, dass ich ein Fan der Geschichte um die Manga-Adaption Hana Yori Dango bin. Dieses japanische Erstwerk habe ich aus einer Laune heraus geschaut und somit die dritte Interpretation nach Boys Over Flowers und Meteor Garden gesichtet.

Worum geht es in Hana Yori Dango?

Makino Tsukushi kommt aus einfachen Verhältnissen und hat die Möglichkeit eine Eliteschule zu besuchen. Vor Ort pflegt sie ihr Leben als Einzelgängerin und bemüht sich nicht aufzufallen. Doch eines Tages legt sie sich mit den Anführern der Schule namens F4 an und muss danach mit den Konsequenzen leben.

Lohnt sich die Serie?

Da ich die anderen beiden Umsetzungen bereits gesehen habe, war ich äußerst skeptisch, ob mir auch diese Variante gefallen würde. Trotz meiner anfänglichen Bedenken ließ ich mich auf die Serie ein und wurde nicht enttäuscht.

Das Thema ist wieder das gleiche. Natürlich sind alle Faktoren wie Ausstattung, Umgebung, Mode, Frisuren oder ähnliches komplett japanisch. Obwohl ich die anderen Verfilmungen auch gerne mochte, hat mir hier am besten die Charakterisierung der Figuren gefallen.

Inoue Mao, die die weibliche Hauptrolle Makino Tsukushi spielt, ist für mich die mit Abstand schönste Schauspielerin aus der Serie. Ihre Art wirkt ungemein natürlich und sympathisch. Daher gibt sie eine ideale Identifikationsfigur ab.

Domyoji Tsukasa als ihr gegenüber wirkt ebenso natürlich und menschlich. Die Entwicklung seiner Figur und die innere Zerrissenheit werden hier wunderbar transportiert. Ähnlich geht es mir mit dem Dritten im Bunde, Hanazawa Riu. Es war ungemein schön zu sehen wie logisch doch das Verhalten der Figuren in den einzelnen Situationen ist. Teilweise wurden diese Momente für die nachfolgenden Remakes aus dem Kontext gerissen neu aufgeführt und machten in dem Augenblick keinen Sinn. Dank der Sichtung des Originals weiß ich jetzt um ihre Bedeutung.

1. Staffel

Alle Geschehnisse vollziehen sich in einem geordnetem Rahmen und logischer Zeitabfolge. Die Ideen um das erste Treffen und die Action im Fahrstuhl funktionieren einmalig. Dadurch wird die Beziehung des Hauptpaares nachvollziehbar und romantisch. Die Chemie hat mir gut gefallen. Zudem ist es auch witzig die Interaktion mit den Nebencharakteren zu betrachten. Das Skript ist so kurzweilig geschrieben, dass keine Langeweile aufkommt. Die Serie lebt von der Alltagsromantik und verzichtet auf theatralische oder protzige Aktionen. Deswegen habe ich mich auch sehr wohl mit der Serie gefühlt und fand es spannend die Ursprünge kennenzulernen.

2. Staffel

Sichtung steht noch aus und wird zu gegebener Zeit ergänzt.

Fazit

Da ich ein Fan der Thematik bin, freut es mich auch nach Sichtung der dritten Version noch immer neugierig zu sein. Allein durch die menschliche Darstellung und die nachvollziehbaren Handlungsstränge hat sich das Betrachten gelohnt. Von den drei gesehenen Adaptionen gefällt mir die männliche Hauptfigur hier mit Abstand am besten. Insgesamt vergebe ich überzeugte 8/10 Punkte.

Hana Yori Dango eignet sich sehr gut für Fans dramatischer Jugendserien wie auch bei The Heirs oder Gossip Girl.

Darsteller: Matsumoto Jun (Smile, Gokusen) als Domyoji Tsukasa, Abe Tsuyoshi (Koizora) als Mimasaka Akira, Matsuda Shota (Liar Game, Regatta) als Nishikado Sojiro, Oguri Shun (Smile, Gokusen) als Hanazawa Rui, Inoue Mao (First Kiss, Home Drama) als Makino Tsukushi

Drehbuch: Fujimoto Yuki

Regie: Katayama Osamu, Yamamuro Daisuke, Ishii Yasuharu

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