Shadowhunters: The Mortal Instruments

Shadowhunters ist eine US-amerikanische Fantasy-Serie aus dem Jahr 2016. Sie umfasst insgesamt 3 Staffeln mit 55 Folgen a 45 Minuten. Die ersten Staffeln wurden von Freeform produziert. Auf Grund schlechter Einschaltquoten wurde die Serie in der Mitte der dritten Staffel abgesetzt. Danach nahm sich Netflix der Serie an und produzierte einen Abschluss als Staffel 3b.

Die Serie basiert auf der gleichnamigen Buchreihe von Cassandra Clare.

Thema: Schattenjäger sorgen für das Gleichgewicht in der übernatürlichen Welt

©️Freeform/Netflix

Da ich ein Faible für Fantasy-Serien habe, war es tatsächlich nur eine Frage der Zeit wann ich Shadowhunters Sichten würde. Obwohl ich den grenzwertigen Kinofilm gesehen habe und aus dem nur mäßig schlau wurde, habe ich nie die Bücher gelesen. Deswegen hatte ich kaum Vorwissen als ich mit der Serie begann. Meine einzige Hoffnung bestand darin, dass alle offenen Fragen aus dem Film in der Serie geklärt werden würden. Zudem hielt ich meine Erwartungen niedrig, weil die allgemeine Meinung über die Show stets mittelmäßig ausfiel.

Worum geht es in Shadowhunters: The Mortal Instruments?

Im Mittelpunkt der Handlung steht Clary Fray. An ihrem 18. Geburtstag macht sie die Entdeckung, dass sie neben der realen Welt auch die Schattenwelt sehen kann. Nachdem auch noch ihre Mutter ohne jede Spur verschwindet, trifft sie auf eine Gruppe Schattenjäger, die ihr helfen können sie wieder zu finden. Dabei findet sie heraus, dass sie gemäß ihrer Abstimmung ebenfalls zu diesem Kreis zählt. Das Abenteuer beginnt.

Lohnt sich die Serie?

Jein. Das kommt tatsächlich auf die eigenen Vorlieben an. Fantasy-Fans werden zwar gut unterhalten, aber auch mit sämtlichen Klischees aus dem Genre bedient. Die Schauspieler, vor allem die Schattenjäger, wirken am Anfang ein wenig hölzern, was sich nach den ersten Episoden jedoch legt.

Die Effekte, Kulissen und die Garderobe sind hochwertig und geben einiges her. Wenn ich aber eine Schwäche dieser Serie benennen sollte, dann ist es definitiv das Drehbuch. Dieses bietet vermehrt Probleme. Die Dialoge wirken manchmal erzwungen und nicht stimmig. Zudem ist der Schnitt der Serie an einigen Stellen nicht nachvollziehbar und wirkt übereilt, was es oftmals unlogisch erscheinen lässt. Das ist schade und verschenkt Potential.

1. Staffel

Der Einstieg der Serie wirkt im ersten Moment vielversprechend. Doch dann zeigen sich schnell Schwächen beim Drehbuch. Clary wird in diese ihr Fremde Welt komplett ohne Vorwissen oder Ausbildung hereingeworfen, dennoch werden ihr von Beginn an alle Informationen gegeben. Zudem hat sie Mitspracherecht und gibt teilweise sogar den Ton an, selbst beim Einzug in den Kampf. Damit hatte ich tatsächlich anfänglich ernste Probleme, weil es so garnicht stimmig wirkt.

Das Problem legt sich nach den ersten vier Folgen allerdings und macht Raum für eine interessante Geschichte. Es kommen spannende Charaktere wie Magnus Bane in den Fokus und die Familiengeschichte von Clary wird erzählt. Das macht Spaß und unterhält auf jeden Fall. Zudem schafft die Serie damit ihre anfänglichen Probleme auszubügeln.

2. Staffel

Die zweite Staffel fand ich klasse. Die Schauspieler sind eingespielt und bekommen ordentlich Konfliktpotential. Die Beziehung von Clary, Jace und Simon ist unterhaltsam. Magnus und Alex sind witzig und süß zusammen. Außerdem ist die Geschichte um Clary’s Bruder Jonathan sehr vielversprechend. Die Staffel habe ich wirklich durch gesuchtet.

3. Staffel

Die dritte Staffel zeigt am Anfang Potential und zeigt mit dem Handlungsstrang um Jace viel Potential. Jedoch braucht sich das auch schnell wieder auf. Mit dem Einführen von Lilith als neuen Charakter war ich weniger zufrieden, da mir das zu langatmig war. Der neue Jonathan ist erstklassig und macht Spaß. Die Interaktionen der Charaktere sind bis zum Ende nachvollziehbar und wenig überraschend. Das Ende ist fulminant und passend zur Serie.

Fazit

Die Serie bietet klassische Fantasy-Unterhaltung für ein jüngeres Publikum. Dabei schöpft sie nicht ihr volles Potential aus. Die Klischees wie das typische homosexuelle Paar der übernatürlichen Welt werden komplett bedient. Obwohl mich die Serie zeitweise begeistert hat, fand ich sie zum Ende hin sehr zäh und immer schwächer werdend. Das Ende gefiel mir nicht, da es zu plump daher kam. Darum kann ich nur 5/10 Punkte geben.

Shadowhunters: The Mortal Instruments eignet sich gut für Freunde einfacher Jugend-Fantasy wie man sie auch bei Dark Angel oder The Shannara Chronicles findet.

Interessierte können die Serie auf Netflix streamen.

Darsteller: Katherine McNamara (Arrow) als Clary Fray, Dominic Sherwood als Jace Wayland, Alberto Rosende als Simon Lewis, Matthew Daddario als Alec Lightwood, Emeraude Toubia als Isabelle Lightwood, Isaiah Mustafa als Luke Garroway, Harry Shum Jr. (Glee) als Magnus Bane

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6 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Ist das nicht diese Teenieserie, wo sie gleich in der ersten Folge in Lackminiröcken die Monster verhauen? 😆
    Da habe ich nicht mal die erste Folge zu Ende geschafft…

    Gefällt 3 Personen

    1. Carli Sun sagt:

      Doch das trifft es recht gut! 😇 Ich denke, wir meinen das gleiche! 😇

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      1. Wortman sagt:

        *ohweeee* 😆

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  2. Rina sagt:

    Ne – die war auch gar nicht mein Ding – aus genau dem Grund, den Wortman angesprochen hat….zuviel Haut, zuwenig Tiefe….das hat mich dann doch eher abgeschreckt und genervt.

    Gefällt 1 Person

    1. Carli Sun sagt:

      Die Dialoge und das Skript haben. Ich eher abgeschreckt… 😎

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      1. Rina sagt:

        Ja, kommt noch hinzu

        Gefällt 1 Person

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