Pushing Daisies

Pushing Daisies ist eine US-amerikanische Serie aus dem Jahr 2007 mit insgesamt 2 Staffeln. Sie umfasst 22 Folgen a 45 Minuten.

Thema: Kuchenbäcker kann Tote für kurze Zeit zum Leben erwecken

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©️ABC

Als die Serie herauskam, sah ich einige Episoden davon auf Pro Sieben. Ich mochte auf Anhieb diesen farbenfrohen Stil und die überdrehten Kulissen. Alles hat so eine positive, sonnige Atmosphäre und erweckt den Wunsch auch in so einer Zuckerwatte-Welt leben zu wollen.

Worum geht es in Pushing Daisies?

Der Kuchenbäcker Ned hat seit seiner Kindheit eine besondere Gabe. Er kann durch eine einfache Berührung etwas Totes erneut zum Leben erwecken und umgekehrt. Jedoch nur für die Zeitspanne von einer Minute. Wird diese Zeit überschritten, muss etwas gleichwertiges dafür sterben.

Neds Talent wird eines Tages vom Detektiv Emerson Cod entdeckt. Fortan lösen sie gemeinsam Mordfälle, in dem sie die Opfer nach ihrem Mörder fragen. Jedoch ändert sich alles als Ned seine große Liebe Chuck im Sarg liegen sieht. Als er beschließt sie am Leben zu lassen, stirbt jemand anderes. Von nun an leben die Liebenden gemeinsam unter einem Dach und dürfen sich auf keinen Fall berühren.

Lohnt sich die Serie?

Das kommt ganz darauf an was man erwartet. Grob gesagt ist Pushing Daisies eine bunt verpackte Krimiserie, die sich nicht zu ernst nimmt. Die Kulissen und die Garderobe spiegeln eine perfekte, reine Welt vor. Die Figuren mitsamt ihren Dialogen sind komplett überdreht und verquer. Selbst die Toten und ihre Geschichten sind eigenwillig und humoristisch. Zudem bekommt man bei jeder Folge Appetit auf leckeren Früchtekuchen, den es in der Form nicht bei uns im Handel gibt.

Ich liebe diese Serie und schaute beide Staffeln im Rekordtempo durch. Die Charaktere sind so speziell und liebenswürdig, dass es richtig Spaß macht Ihnen zu folgen. Ned als verliebter Saubermann mit seiner Gabe die Toten zum Leben zu erwecken, ist herrlich naiv und sympathisch. Emerson mit seiner coolen Fassade und weichem Herz bringt die besten Sprüche. Die quirlige Chuck hat zwar manchmal ihre nervigen Momente, aber dafür ist sie die perfekte Ergänzung für den Kuchenbäcker. Die unglücklich verliebte Olive ist mit ihrem Spleen ungeheuer sehenswert, ebenso wie Chucks tollkühne Tanten. Alle sollte man kennen.

Die Fälle und das Setting machen ungeheuer Spaß und brauchen sich nicht zu schnell auf. Der flotte Soundtrack unterstützt das und lässt einen wünschen wirklich in so einer kunterbunten Welt wohnhaft zu sein. Die Liebesgeschichte ist herrlich kitschig und niedlich.

Es ist schade, dass die Serie ihr Publikum nicht finden konnte. Die niedrigen Einschaltquoten waren das Aus der Serie. Ich bin davon überzeugt, dass die Show einfach zehn Jahre zu früh dran war. Heutzutage würde die Idee bestimmt wieder eher Anklang finden.

Fazit

Wer einfach mal etwas ganz anderes sehen möchte der sollte diese Serie schauen. Die Mischung von Krimi, Romanze und Comedy geht perfekt auf. Die Schauspieler machen ihren Job fantastisch und bringen den Humor ordentlich zur Geltung. Allein die Mimik von Ned und Emerson lohnt das Sichten. Ich kann diese bunte Welt nur mit 8/10 Punkten auszeichnen. Durch das überraschende Ende der Serie wird man mit einem fiesen Cliffhanger als Schluß zurückgelassen. Das ist schade.

Pushing Daisies eignet sich gut für Fans verdrehter Welten wie bei Dead Like Me oder Eureka.

Darsteller: Lee Pace (Halt and Catch Fire) als Ned, Anna Friel (American Odyssey, Marcella) als Charlotte „Chuck“ Charles, Chi McBride (Hawaii Five-0) als Emerson Cod

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