The Master‘s Sun 주군의 태양

The Master’s Sun ist eine südkoreanische Fantasy-Serie von 2013. Sie umfasst insgesamt 17 Episoden a 65 Minuten.

Thema: Von Geistern verfolgte Frau trifft ihren materiellen Schutzschild

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Via Dramalist

Als ich angefangen habe mich mit KDramas auseinander zusetzen, war diese Serie eine der ersten auf die ich gestoßen bin. Viele positive Meinungen und explizite Empfehlungen gingen in ihre Richtung. Da Fantasy mein Lieblingsgenre ist, war ich sehr neugierig und voller Erwartungen. Vor allem weil ich aus dieser Kategorie vom asiatischen Markt noch nicht allzu viel kenne.

Zudem bekam ich die Chance in den Soundtrack reinzuhören und der gefiel mir auf Anhieb. Doch fangen wir mit dem Anfang an.

Worum geht es in The Master’s Sun?

Tae Gong-Shil ist eine beliebte, erfolgreiche Frau bis sie eines Tages einen Unfall hat. Nachdem sie drei Jahre im Koma gelegen hat, erwacht sie mit der Fähigkeit Geister zu sehen und wird gejagt. Verängstigt und permanent müde gerät ihr Leben aus den Fugen. Das ändert sich als sie per Zufall den asozialen Geschäftsmann Joo Joong-Won trifft und feststellt, dass eine Berührung mit ihm die Geister zum Verschwinden bringt.

Lohnt sich die Serie?

Vor dem Sichten stieß ich in den Foren immer wieder auf begeisterte Stimmen und Lobpreisungen. Zudem wurde vermehrt versichert, dass die Effekte zwar gruselig, jedoch nicht zu übertrieben seien. Nachdem Sichten kann ich in jedem Fall bestätigen, dass die Serie sehenswert ist. Jedoch bewegen sich die Effekte auf einem durchschnittlichen Niveau und lassen vermuten, dass die besagten Rezensenten noch keine amerikanischen Fantasy-Serien gesichtet haben. Die Vermutung liegt nahe, da sich dort die visuellen Effekte auf einem deutlich höherem Niveau bewegen.

Der Inhalt der Serie ist schnell erzählt. Neben der Geisterjagd begegnet einem ein beinahe verjährter Kriminalfall und die Entwicklung der Liebesgeschichte der beiden Hauptcharaktere. Alle drei Elemente sind miteinander verwoben und wissen den Zuschauer ordentlich zu unterhalten. Das Konzept geht auf. Zudem setzt die Produktion auf einen sehr schönen, ausgeklügelten Humor.

Die Geschichte ist niedlich und wirkt anfänglich befremdlich. Aus großer Freude sucht die Heroine mit dem Geschäftsmann immer wieder Körperkontakt um die Geister zu verscheuchen. Da er das nicht mag, wirft er ihr kleine Krumen hin und beginnt sie für Tätigkeiten zu bezahlen wie unter anderem mit Hand halten. Gerade im konservativen Korea ist diese Entwicklung eine Neuheit und verstärkt den Humor ungemein. Das ganze Berühren und Grenzen verlieren ist untypisch im hiesigen gesellschaftlichen Kontext und zeigt somit eine Neuheit auf. Nicht zuletzt deswegen war die Serie ein Überraschungserfolg bei ihrem Erscheinen.

Die Serie ist aufgeteilt in eine Handlungsübergreifende Geschichte durch Joong-Wons Vergangenheit und die Klärung der Entführung. Diese nimmt einen erheblichen Raum ein und hilft den Charakteren zum einen Tiefe zu verleihen und zum anderen die Figuren einander näher zu bringen. Weiterhin gesellt sich zu diesem System das Fall der Woche-Prinzip mit den aktuellen Geistergeschichten. Diese sind tatsächlich sehr gefällig und machen Spaß. Teilweise sind sie so emotional aufgebaut, dass mir auch die Tränchen im Auge standen. Das spricht für eine positive Umsetzung.

Die Schauspieler machen ihren Job gut und überzeugen. Während Gong Hyo-Jin es überzeugend schafft das verzweifelte, überdrehte Mädchen zu mimen, überzeugt So Ji-Sub mit seinem ignoranten, genervten Spiel. Beide haben eine sehr gute Chemie und bringen insbesondere die witzigen Szenen gekonnt herüber.

Das Setting, die Kulissen und die Garderobe überzeugen und bewegen sich auf einem gekonnt hohem Niveau. Die Spezialeffekte sind tatsächlich ausreichend für eine abendfüllende Serie und werden durch einen fantastischen Soundtrack erfolgreich in Szene gesetzt.

Fazit

The Master’s Sun ist eine durchaus sehr sehenswerte Serie, die überraschend viele Emotionen vermittelt. Sie ist ein wunderbares Beispiel für den klassischen Genremix, den die Koreaner so gut beherrschen. Hier findet man Fantasy, Horror, Krimi, Comedy und Romanze. Somit kommt jeder auf seine Kosten. Die Sendung macht Spaß und ist dabei sehr kurzweilig. Ich gebe ihr ehrliche 8/10 Punkte.

The Master’s Sun eignet sich sehr gut für Fans von Fantasy-Serien mit Humor wie Buffy the Vampire Slayer oder Deadbeat.

Interessierte können die Serie auf Rakuten Viki oder Drama Cool streamen.

Darsteller: Gong Hyo-Jjn als Tae Gong-Shil, So Ji-Sub (Oh my Venus, Phantom) als Joo Joong-Won, Kim Yoo-Ri (Kill me Heal me, This is my Love) als Tae Yi-Ryung, Seo In-Guk (The Smile Has Left Your Eyes, Reply 1994/97) als Kang Woo

Drehbuch: Hong Jung Eun, Hong Mi Ran

Regie: Jin Hyeok

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