Born to Kill

Born to Kill ist eine britische Dramaserie aus dem Jahr 2017 mit insgesamt 4 Episoden a 45 Minuten.

Thema: Jugendlicher Psychopath lebt seine Fantasien aus

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©️Channel 4

Auf die Serie bin ich durch Zufall gestoßen und fand sehr schnell Interesse daran. Britische Dramen sind in ihrer Inszenierung oft sehr direkt und ehrlich. Aus diesem Grund sehe ich sie auch so gerne. Gepaart mit dieser Thematik hatte ich hohe Erwartungen.

Worum geht es in Born to Kill?

Im Zentrum der Serie steht der 16jährige Sam Woodford. Er ist ein wohlerzogener, freundlicher und selbstständiger Junge, der überall angesehen und beliebt ist. Während seine alleinerziehende Mutter vermehrt ihrem Job als Krankenschwester nachgeht, hält Sam ihr den Rücken frei. Was im ersten Moment perfekt scheint, löst sich bald in Wohlgefallen auf. Denn Sam ist ein rücksichtsloser Psychopath, der gerne morden würde ohne Reue. Als sich ihm die Gelegenheit bietet, geht er seiner Famtasie nach und findet Gefallen daran.

Lohnt sich die Serie?

Meiner Erfahrung nach lohnen sich britische Serien fast immer, da sie stets einen ungeschönten Blick auf ernste Sachverhalte werfen .So auch hier. In der Serie wird ein kompromissloser Blick auf einen verirrten Teenager geworfen, der von seinen Aktionen komplett unberührt bleibt. Es ist spannend die Handlung aus seiner Ich-Perspektive zu erleben und bietet starke Momente in der Inszenierung.

Seine Mutter ist ein sympathischer Charakter mit dem man sich schnell identifizieren kann. Ihr Arbeitsverhalten zeigt einen wunderbaren Abdruck der heutigen Zeit. Ihre Zerrissenheit und Verzweiflung werden ernst und nachvollziehbar in Szene gesetzt.

Die Beziehung von Sam und seinem Vater ist beklemmend und glaubhaft inszeniert. Der sonst so berechnende Sam mit seinem ganzen Intellekt wird wahrlich blind in der Hoffnung um Liebe. Das ist eine starke und emotionale Geschichte, die mir viele Gänsehautmomente verschafft hat.

Zum Abschluss gibt es noch die reifende Liebesbeziehung von Sam und Chrissie. Die erste Liebe mit morbidem Verlauf. Gerade hier wird die Kompromisslosigkeit in britischen Inszenierungen deutlich. Die beiden Charaktere haben eine sonderbare Dynamik, die sich zu betrachten lohnt.

Fazit

Insgesamt gesehen, lohnt sich die Serie sehr. Sie bietet eine düstere Inszenierung mit beklemmenden Charakterstudien. Die Schauspieler machen ihren Job sehr gut. Vor allem Sam und sein Vater haben Szenen, die man gesehen haben sollte. Das Ende ist typisch Krimi und damit weniger mein Fall. Doch der Rest der Serie konnte ordentlich Punkte verbuchen. Darum 8/10!

Born to Kill ist für Fans von Skins UK und Dexter wunderbar geeignet.

Darsteller: Jack Rowan (Peaky Blinders, Beowulf) als Sam Woodford, Richard Coyle (Chilling Adventures of Sabrina, The Fall) als Peter Woodford, Romola Garai (The Hour) als Jenny Woodford, Lara Peake als Chrissie Anderson

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5 Kommentare Gib deinen ab

  1. Wortman sagt:

    Stimmt, die Briten können auch gute Serien machen.

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    1. Carli Sun sagt:

      Hast du ein Lieblingsproduktionsland? Wir sind ja sehr durch Amerika hier geprägt…

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      1. Wortman sagt:

        Das habe ich eigentlich nur bei Psycho/Noir – Krimiserien: Skandinavien, Island, Frankreich, Belgien.

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      2. Carli Sun sagt:

        Ist das auch ein Dein Lieblingsgenre?

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      3. Wortman sagt:

        Mein Hauptfach ist Fantasy/SciFi.
        Aber ich mag gute Krimiserien. Eben Sachen aus den genannten Ländern und bin natürlich auch ein Fan von Leroy Jethro Gibbs 😆

        Gefällt 1 Person

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