Boys Over Flowers 2009 vs. Meteor Garden 2018

Kleine Info: Achtung, Spoiler!!!

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Via Dramalist ©️ Viki ©️Netflix

 

Woher kommt die Geschichte?

Die japanische Manga-Serie Hana Yori Dango 花より男子 von Yoko Kamio erschien erstmals 1996 und bestand aus 51 Episoden. Zeitgleich wurden eine Animeserie und ein dazugehöriger Film veröffentlicht.

In Taiwan erschien 2001 die erste Serienverfilmung namens Meteor Garden bestehend aus zwei Staffeln mit 20 Folgen. Dem folgte vier Jahre später eine japanische Interpretation in drei Staffeln mit 20 Folgen samt Kinofilm. 2018 wurde eine vierte Staffel in Auftrag gegeben, die zehn Jahre später spielt.

2009 gelang dem südkoreanischen Fernsehen ein Hit mit der Neuauflage Boys Over Flowers, die aus zwei Staffeln mit 25 Folgen bestand. Diese Version konnte ein breites Publikum über die Landesgrenzen hinaus für sich gewinnen. 2014 widmete sich Indien ebenfalls dem Stoff von Yoko Kamio und kreierte eine Telenovela, die aus 351 Episoden in drei Staffel, bestand. Sie trägt den Namen Kaisi Yeh Yaariaan. Die jüngste Variante stammt aus China und ist ein Remake der Taiwanesischen Serie Meteor Garden. Sie trägt den gleichen Titel und ist mit 50 Folgen in zwei Staffel ausgestattet.

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Boys Over Flowers vs. Meteor Garden

Trotz des großen Angebots fanden auf den europäischen Markt lediglich zwei Interpretationen ihren Weg und diese möchte ich jetzt miteinander vergleichen. Vorneweg möchte ich sagen, dass mir beide Serien viel Spaß bereitet haben. Wenn man einen Blick in die Foren wirft, erlebt man hitzige Diskussionen und Streitigkeiten darüber, welche Serie ihren Job besser gemacht hat. Mir haben beide Sendungen sehr gut gefallen. Obwohl ich sie innerhalb eines kurzen Zeitpunkts gesichtet habe, blieb die Thematik spannend und kurzweilig. Mir fiel es nicht schwer beide als eigenständige Varianten zu betrachten. Aus diesem Grund verstehe ich nicht, warum man sich zwingend für eine der beiden Serien entscheiden muss. Schaut euch beide an!

Natürlich gab es bei beiden Sendungen Elemente, die ich besser oder schlechter fand. Dadurch ergibt sich auch die Diskrepanz von zwei vergebenen Punkten. Während Boys Over Flowers 7 Punkte bekam, konnte Meteor Garden ganze 9 Punkte bekommen. Doch wie erklärt sich das?

Was verbindet die beiden Serien?

Trotz der unterschiedlichen Sendelänge boten beide Interpretationen eine Vielzahl an eigenständigen Geschichten. Obwohl Boys Over Flowers deutlich knapper ist, empfand ich die erzählten Handlungsstränge als vielschichtiger und komplexer. Es wurden emotionale Themen behandelt, die bei Meteor Garden gänzlich fehlten. Ein Beispiel dafür wäre die Entwicklung des Charakters Yoon Ji Hoo oder der Konflikt mit dem Modeljob. Andererseits beschritt auch die chinesische Variation neue Pfade, in dem sie komplett neue Situationen erschuf. Beispiele hierfür wären Shancais Kochwettbewerb oder der Hungerstreik. Zudem liegen über acht Stunden Unterschied in der Spielzeit vor. Wenn ich alle wichtigen Aspekte jedoch rekapituliere, bin ich sehr zufrieden mit beiden Serien.

Was unterscheidet die beiden Serien?

Selbstverständlich kann ich an dieser Stelle viele Kleinigkeiten aufzählen. Jedoch möchte ich mich mit zwei Aspekten begnügen. Zum einen die Ausarbeitung der Charaktere und zum anderen bestimmte Handlungsstränge und ihre Bedeutung für die Serie insgesamt.

Die weibliche Hauptfigur unterscheidet sich sehr in der Darstellung. Jan Di ist freundlich, hilfsbereit, plump, dümmlich und teilweise überraschend trampelig. Obwohl ihre Figur die Identifikationsfigur des weiblichen Publikums sein soll, ging sie mir des Öfteren auf die Nerven. Natürlich soll sie aus einer armen Familie kommen. Doch warum muss sie sich manchmal wie ein Kind aus dem Ghetto aufführen? Zudem wurde Jan Di mit einer herzlichen und aufdringlichen Familie ausgestattet. Während der kleine Bruder noch seine süßen Momente hatte, fand ich die Eltern absolut grausam, geldgierig, unbeständig und zu kurzsichtig. Man fragte sich teilweise, ob Jan Di die einzige Reife Person in dem Haushalt sei. Gott sei dank wurden diese Figuren nicht in der chinesischen Variation übernommen. Shancai hatte liebe Eltern, die nur das Beste für Ihre Tochter wollten und keine Geschwister für sie gezeugt. In dem Haushalt ging es also deutlich ruhiger zu. Das gleiche gilt für Shancai. Ihre Rolle ist ebenfalls fleissig, hilfsbereit und freundlich. Jedoch wirkt diese Interpretation deutlich resoluter und selbstbewusster. Sie weiß was sie will und wie sie es kriegen kann. Zudem wirkte sie auf mich lediglich in emotionaler Hinsicht dumm. Obwohl sie mir deutlich sympathischer war, nervte ihr übertriebener Beschützerinstinkt in Bezug auf ihre beste Freundin Xiaoyou.

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Die männlichen Hauptfiguren unterscheiden sich ebenfalls grundlegend. Boys over Flowers‘ Goo Joon Pyo wirkt deutlich reifer als Daoming Si. Joon Pyo wirkt sehr dominant und selbstbewusst. Er weiß wie er seinen Willen bekommt und strahlt das aus. Zudem kann er sehr liebevoll und freundlich sein. Seine Vorurteile baut er schnell ab und sieht die positiven Seiten des Lebens. Obwohl er die Taten seiner Mutter verachtet, liebt er sie und ist ihr loyal ergeben. Seine Freunde sind ihm sehr wichtig und trotzdem macht er Probleme mit sich alleine aus. Wenn er nicht weiter weiß, stößt er Leute vor den Kopf. Dabei ist er bereit die Konsequenzen zu akzeptieren. Insgesamt empfand ich Joon Pyo als einen sympathischen Charakter, der mir zum Ende hin zu wenig Entschlossenheit gezeigt hat. Warum? Hätte seine Verlobte die Hochzeit durchgezogen, wäre er verheiratet gewesen. Das fand ich ein wenig enttäuschend. Meteor Gardens Daoming Si kommt in den Kritiken immer deutlich schlechter weg, da seine Figur als zu verkitscht empfunden wird. Das kann ich nicht unterschreiben. Si kommt mir kindlicher und unerfahrener vor. Zudem schnell bockend und aufbrausend. Man kann ihn schnell verunsichern und belügen ohne, dass er es hinterfragt, weil er ans Alleinsein gewöhnt ist. Auf der anderen Seite ist er sehr freundlich, leidenschaftlich und loyal. Er ist bereit für das zu kämpfen, was er liebt und bleibt dabei sehr selbstbewusst und hartnäckig. Er kann sich seiner Mutter gegenüber behaupten und ist sehr beständig. Seine Interpretation gefiel mir sehr gut. Daoming Si ist der Charakter mit der größten Entwicklung im Laufe der Serie. Man muss ihn einfach mögen.

Der mit Abstand größte Unterschied der beiden Serien zeigt sich im dritten elementaren Charakter. Natürlich sind beide Männer gutaussehend und nachvollziehbar als Schwarm gecastet. Jedoch könnte die Wahrnehmung dieser Figur in beiden Shows nicht unterschiedlicher sein. Boys Over Flowers Ji Hoo wirkt erst unnahbar und desinteressiert. Doch das ändert sich recht schnell und nimmt komplexe Züge an. Das Zusammenspiel von Jan Di und Ji Hoo ist unglaublich schön angelegt. Man erfährt warum Ji Hoo so unnahbar wirkt und entwickelt schnell Sympathien für ihn. Er ist immer für seine besten Freunde da und spürt wenn sie Hilfe brauchen. Zudem entwickelt er tiefe Gefühle für Jan Di und hält sie nur auf Grund seiner Loyalität Joon Pyo gegenüber zurück. Die Geschichte um seine Vergangenheit und die Annäherung mit seinem Großvater waren so schön dargestellt, dass es für mich in jedem Fall der beste Part der Serie war. Meiner Wahrnehmung nach hatten Jan Di und Ji Hoo deutlich mehr Screentime als sie und Joon Pyo. Am Ende hatte ich wirklich gehofft, dass er das Mädchen bekommt und nicht Goo Joo Pyo. Doch man kann nicht alles haben. Meteor Gardens Huaze Lei wurde mit der gleichen Grundsituation ausgestattet. Jedoch wusste ich seinen Charakter nie einzuschätzen. Ich wusste nie was seine Beweggründe für seine Taten waren. Immer schwankte ich zwischen selbstlos und eigennützig hin und her. Das Problem wurde ich bis zum Ende nicht los. Lei bekam auch keine erklärende Hintergrundgeschichte zur Seite gestellt, die ihn greifbarer machen würde. Ich fand das problematisch. Zudem wirkte es im Kontext der Serie stetig so als wären er und Shancai nur nicht zusammen gekommen, weil er keine Gefühle gehabt hätte. Das wirkte befremdlich. Was bedeutete das für sein späteres Tun? Wollte er Si immer nur in die richtige Richtung schubsen oder hatte er tatsächlich Gefühle? Ich konnte das nicht deuten und bin dementsprechend auf der Seite von Ji Hoo. Nicht zuletzt deswegen, weil ich das Gefühl habe Leis Motivation erst zu kennen seit ich Ji Hoo kennen gelernt habe. Das empfinde ich leider als verpasste Chance für eine Serie mit 50 Episoden.

Ich möchte noch einige Worte zu den Nebencharakteren sagen. Die zweite Liebesgeschichte in Boys Over Flowers mit So Yi Jung und Chu Ga Eul im Fokus fand ich sehr, sehr schön. Es war unglaublich süß diese Entwicklung zu betrachten und wirkte an keiner Stelle aufgesetzt. Während sich die Ereignisse hier im Kontext des Töpferns darstellen, nutzt man bei Meteor Garden die chinesische Teekunst und greift diese romantische Episode wieder auf. Doch was ist passiert? Ximen und Xiaoyou wirkten auf mich nicht ansatzweise so gut. Tatsächlich nervte mich diese Geschichte, da sie so unglaubwürdig wirkte. Allein der Charakter von Xiaoyou war nervig, naiv, dumm, irrational und hilfsbedürftig. Ich war immer froh, wenn die keine Sendezeit bekam. Die Liebesgeschichte am Ende fand ich nicht passend. Schade!

Wie bereits zu Beginn angedeutet, verfolgen beide Serie teilweise unterschiedliche Handlungsstränge. Dabei schlugen sie unterschiedliche Wege ein. Welche ich besser und schlechter fand, betrachte ich jetzt in einer eigenständigen Kategorie.

Was gefiel mir bei Boys Over Flowers besser?

Deutlich besser gefiel mir bei den Koreanern die Rolle des Ji Hoo und seine Familiengeschichte. Die gab dem Charakter soviel Tiefe, dass man ihn nur ins Herz schließen konnte.

Jan Dis beste Freundin Ga Eul war ebenfalls deutlich sympathischer und sorgte für einige herzzerreißende Szenen. Die Liebelei mit Yi Jung war glaubhaft durch die fassbare Chemie.

Das Zusammenspiel von Joo Pyo und Jan Dis Familie war köstlich mit anzusehen.

Die Idee mit dem Modeljob und die weiteren Verwicklungen fand ich spannend.

Die Bedeutung der Seilbahn in den verschiedenen Szenen war schön. Ebenso wie die Darstellung des ersten Dates. Das gilt sowohl für Ji Hoo als auch für Joo Pyo.

Der Kurztrip auf die Insel und die negative Entwicklung vor Ort fand ich hier besser dargestellt. Man konnte Joon Pyos Verliebtheit greifen und Jan Dis Unentschlossenheit nachvollziehen. Das fand ich spannend. Zudem wurde hier ein Grundstein für die Freundschaft mit Ji Hoo gelegt.

Der Wettkampf in drei Akten war super. Mit der Idee hatte ich überhaupt nicht gerechnet und fand den Trick beim Autorennen klasse.

Am besten gefiel mir am Ende die überraschende Amnesie von Joo Pyo und deren Folgen. Dieser Handlungsstrang bot eine ordentliche Portion Drama und Herzschmerz.

 

Was fand ich schlechter bei Boys Over Flowers?

Fangen wir einmal mit dem offensichtlichen an: die Kostüme. Mir ist bewusst, dass das Budget für diese Serie nicht so groß war. Jedoch hatte ich teilweise das Gefühl, dass wir uns nicht im Jahr 2009 sondern 1982 befinden. Mit der Mode konnte ich bis zum Ende überhaupt nichts anfangen. Zudem fand ich die Haare von Ji Hoo entsetzlich.

Jan Dis Familie war furchtbar.

Der Handlungsstrang mit Jan Dis einziger Schulfreundin und deren Verrat war sehr unangenehm und fremdschämend inszeniert.

Goo Joo Pyos Mutter wirkte zwar streng, aber dennoch mütterlich. Bei Meteor Garden wirkte die Mama eiskalt und gefährlich. Das hat mir besser gefallen.

Die Szene im Eis mit der Nahtod-Erfahrung war deutlich schlechter dargestellt und wirkte nicht ansatzweise gefährlich.

Das Breirestaurant und der überdrehte Chef waren unnötig.

Joo Pyo wirkte insgesamt zu tatenlos auf mich. Immer wenn es um Aktionen ging, schickte er seine Freunde vor. Er selbst handelte kaum. Zudem hätte er die Hochzeit mit seiner Verlobten nicht von allein gestoppt. Hätte die nicht abgelehnt, wäre er verheiratet gewesen und die Serie wäre vorbei.

Was gefiel mir besser bei Meteor Garden?

Das komplette Setting hat mich mehr angesprochen. Mir gefiel die Universität als Zentrum der Geschichte sehr gut.

Die Serie bot unglaublich schöne Kulissen und Kameraeinstellungen.

Die Dramatik hat mir sehr gut gefallen. Ein Beispiel dafür wäre der Moment, in dem Daoming Si aus Wut einen Kuss von Shancai forciert und sie verletzt oder wo er selbst krankenhausreif geschlagen wird. Es wirkt ein wenig drüber und das hat mich sehr angesprochen.

Manche Szenen wurden wunderschön inszeniert. Für mich das beste Beispiel ist der Ausflug von F4 mit Zhou Caina oder die schmerzhafte Trennung am Wasserelement.

Der Humor war ganz nach meinem Geschmack.

Das Zusammenspiel von Daoming Si und Dong Shancai fand ich super. Die beiden Schauspieler haben das ganze auf und ab der Gefühle gekonnt umgesetzt.

Mir hat insgesamt die Gruppendynamik von F4 sehr gut gefallen.

Meizuos Charakter ist deutlich besser weggekommen und hat auch mit einer eigenen Geschichte begeistern können. Als der Störenfried am Ende aufgetaucht ist, wurde es erst langatmig.

Familie Daoming hat mir unheimlich gut gefallen. Der unreife, verliebte Si war wunderbar in seiner Entwicklung zu betrachten. Seine Schwester hatte ordentlich Energie und viel schwarzen Humor. Die Mama war glaubwürdig dekadent und dominant dargestellt. Selbst ich bekam bei ihr einen ordentlichen Schauer.

Die Serie schreckte nicht davor zurück kitschige Momente zu präsentieren, die einen nur grinsen lassen. Beispiele dafür wären die gegenseitigen Übernachtungen, die Streitigkeiten, das Geigenspiel, das Liebesgeständnis, der Bus, der Tag in London und die Hochzeit.

Der Skitrip und die Entführung haben mir sehr gut gefallen. Beim ersteren fand ich auch Leis Handeln interessant.

Was fand ich schlechter bei Meteor Garden?

Definitiv die Undurchsichtigkeit von Huaze Lei. Ich hätte mir für seinen Charakter mehr Tiefe oder Hintergrundgeschichten gewünscht.

Die Verlobte von Daoming Si war mir irgendwann Zuviel.

Meiner Ansicht nach hätte die Serie alles in Bezug aufs Kochen weglassen oder zumindest minimieren können. Das beinhaltet den Kochwettbewerb samt Vorbereitung, ihr Nebenjob und das Fischerdörfchen.

Xiaoyou und Ximen.

Shancais übertriebener Beschützerinstinkt für ihre beste Freundin Xiaoyou.

Wo wir schon dabei sind: warum war ihr bester Freund da?

Die gefühlt immer gleichen Songs strengten an. „Say something“ konnte ich am Ende nicht mehr ertragen. Da wäre weniger mehr gewesen.

Die 50. Folge fand ich merkwürdig inszeniert. Zum einen kam alles total übereilt, wo sie vorher extrem das Tempo runtergefahren haben und zum anderen kam mir das alles auch irreal vor. Shancais Eltern waren garnicht bei der Hochzeit ihrer Tochter. Sis Mutter ist auf einmal lieb und nett. Eigenartig oder doch ein Traum?

Abschluss

Abschließend kann ich nur sagen, dass sich beide Serien sehr lohnen. Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, welche ihr wählen sollt, dann schaut beide! Beide Sendungen haben ihren ganz eigenen Charme.

Mir persönlich gefällt insgesamt Meteor Garden ein wenig besser. Das liegt auch daran, weil ich es als erstes gesehen habe. Außerdem gefällt mir die Interaktion des Pärchens und der ganze Kitsch sehr gut. Falls ihr es auch verspielt mögt, wisst ihr jetzt wo eure nächste Reise hingeht. Viel Spaß dabei!

Bonuswissen

1. Shen Yue (Dong Shancai) und Connor Leong (Feng Meizuo) stehen aktuell erneut gemeinsam vor der Kamera für die Serie Another me. Diese soll Ende 2019 erscheinen.

2. Nach seinem erfolgreich absolvierten Wehrdienst in Korea feiert Kim Hyun-Joong(Yoon Ji Hoo) ein Comeback mit seiner neuen Serie Als die Zeit stehen blieb – When Time Stopped. Diese ist seit Dezember 2018 bei Raketen Viki zu streamen.

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